Stadt Leinfelden-Echterdingen

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Burgruine Hofen

Hufeisenwerfen

Inschriftenrätsel an der Veitskapelle (S-Mühlhausen)

Hutwerfen

Weinberge über dem Max-Eyth-See

Übergabe des Gastgeschenks

Flugplatz Laichingen

Über den Wolken...

Unter diesem Motto stand der diesjährige viertägige Partnerschaftsbesuch (14. – 17. Mai 2015) von 53 Feuerwehrleuten samt ihren Familien aus Tornesch-Esingen in Leinfelden-Echterdingen.

Am Freitag stand zunächst der traditionelle Wettbewerb der beiden Feuerwehren um den Freundschaftspokal auf dem Programm. Als Austragungsort für die „Schwabenolympiade“ „zu Lande und zu bzw. rund um das Wasser“ hatten die Organisatoren diesmal den Max-Eyth-See im Norden Stuttgarts ausgesucht. Leider begleitete neben dem Wasser des Sees und des Neckars anfangs auch viel Wasser von oben aufgrund von kräftigen Regenschauern den Ausflug. Doch dies tat der Stimmung keinen Abbruch. Für die acht gemischten Teams führte die knapp sieben Kilometer lange Schnitzeljagd auf dem „4-Burgen-Rundwanderweg“ um den Max-Eyth-See. Auf diesem Parcours galt es verschiedene Aufgaben, Rätsel und Disziplinen in der Gruppe zu lösen. So musste man etwa bei verschiedenen Stationen sein Geschick bei Spielen und sein Wissen bei kniffligen Fragen und seine Schwäbischkenntnisse unter Beweis stellen – oder gar seine poetische Ader für ein Gedicht zeigen. Ganz nebenbei entdeckte selbst der ein oder andere Einheimische bei dieser Wanderung, die sowohl durch die Stadtbezirke Hofen und Mühlhausen als auch durch die schönen Weinberge hoch über dem Neckartal führte, Stuttgart aus einer neuen Perspektive.

Als Sieger nach Punkten gingen die ersten drei Podestplätze an Teams von der Waterkant, so dass leider der Pokal, der übrigens seit 2013 bei den Esinger Kameraden steht, nochmals zwei weitere Jahre im Norden verweilen muss.

„Wer wird den gleich in die Luft gehen?“ Diese Frage stellten sich alle Teilnehmer des gemeinsamen Familienausfluges am Samstag. Dieser führte auf den Flugplatz in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Im eigens für uns Gäste aus Esingen und LE vorbereiteten Hangar des dort beheimaten Flugsportvereins (FSV) empfing uns zunächst ein zünftiges Weißwurstfrühstück. Und natürlich durfte auch geflogen werden: ob mit Segelflugzeug, Motorsegler, Ultraleicht- oder Motorflugzeug oder gar Hubschrauber; auf dem Fluggelände wartete eine große Auswahl an tollkühnen Kisten zum Einchecken und „take-off“. Alle Passagiere wurden mit einem wunderschönen Rundflug etwa im Helikopter über den ehemaligen Truppenübungsplatz im „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“, oder der ein oder anderen Kunstflugeinlagen im Segelflieger belohnt. So manche(r) auf dem Boden gebliebene unterschätzte die erbahmungslose Kraft der Mai-Sonne, die ihrerseits die Nachlässigkeit des Nichteincremens unverzüglich in einen „Roten Baronen“ verwandelte, sprich mit einem Sonnenbrand an verschiedenen Körperstellen „versüßte“! Für eine gefühlte Abkühlung nutzen viele den Abstecher in die nahegelegene Tiefenhöhle ein. Neben unzählige, etwa fünf Millionen Jahre alten Karst-Tropfsteinen erwarten die Besucher der gut 1,3 Kilometer langen und knapp 90 Meter tiefgelegenen Schachthöhle u. a. mit etwas Glück auch lebendige Flugobjekte, nämlich artengeschützte Fledermäuse.

An dieser Stelle möchten wir uns wieder einmal bei unseren Organisatoren, insbesondere Klaus (Ringo) Ringler, sowie den Cateringteams um Herrmann Schwarz und des FSV Laichingen, für die schönen Tage mit dem großartigen Programm bedanken! Auf das baldige Wiedersehen spätestens 2017, dann wieder in Tornesch!