Stadt Leinfelden-Echterdingen

Einsatznahe Übung in Industriebetrieb

Am 10. Oktober 2014 führte die Abteilung Musberg eine Einsatznahe Übung in einem Industriebetrieb durch. Das Szenario begann mit der Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage des Betriebes.

Das erste Löschfahrzeug machte sich, wie es in der aktuellen Alarm- und Ausrücke-Ordnung der Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen steht, auf den Weg zum

Übungsobjekt. Während die ersteintreffenden Kräfte die Lage erkundeten, wurde der Brand durch anrufende Mitarbeiter bestätigt. Deshalb wurde ein weiteres Löschfahrzeug und Führungsfahrzeug an die angenommene Einsatzstelle entsandt.

Der simulierte Brand an einer Maschine wurde durch Wartungsarbeiten eines Technikers ausgelöst. Ein Stromschlag machte die Flucht dabei unmöglich. Insgesamt mussten drei verletzte Personen aus dem direkten Gefahrenbereich gerettet werden. Weitere Mitarbeiter mussten aus einem angrenzenden Bürobereich gerettet werden. Diese hatten die Lage zu spät erkannt und konnten den regulären Fluchtweg nicht mehr benutzen. Die letzte Person – 8. Person, konnte sich bis zur letzten Fluchttür retten und ist dann jedoch zusammen gebrochen.

Diese umfangreiche Lage beschäftigte die Einsatzkräfte über 90 Minuten hinweg. Die Personen im Bürobereich wurden über tragbare Leitern gerettet. Die Personen im verrauchten Produktionsbereich wurden durch einen intensiven Atemschutzeinsatz gerettet. Zur Brandbekämpfung wurden zwei (C-) Löschrohre vorgenommen.

TIPP an Feuerwehrmitglieder: Für das Üben mit „Wasser am Rohr“ kann ein übliches CM-Strahlrohr eingesetzt werden. Durch das Einsetzen eines 10-Cent Stückes zwischen Strahlrohr und Mundstück kann ein austreten von Wasser, auch bei Fehlbedienung, verhindert werden.