Gegen 14:30 Uhr wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Vor Ort wurden offenes Feuer sowie eine starke Rauchentwicklung vorgefunden. Eine Person befand sich vor dem Gebäude und teilte mit, dass sich noch weitere Personen im Gebäude befinden.
Umgehend wurden weitere Abteilungen der Feuerwehr LE zur Einsatzstelle gerufen. Im weiteren Verlauf wurden noch das THW sowie Notfallseelsorger zur Einsatzstelle alarmiert.
Schadenslage und Schutzmaßnahmen
Zunächst wurde eine Person aus dem Gebäude über die Drehleiter gerettet. Eine weitere Person wurde zu Beginn des Einsatzes noch vermisst. Parallel zur Menschenrettung wurde umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Leider konnte im weiteren Verlauf eine Person nur noch tot aus dem Gebäude gebracht werden. Ein Feuerwehrangehöriger verletzte sich bei den Löschmaßnahmen leicht. In Summe forderte der Einsatz drei verletzte Personen (inkl. Feuerwehrangehöriger) sowie eine tote Person. Die verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Dank des massiven Einsatzes der überwiegend ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.
Einsatzkräfte und Organisation
Zur Stunde sind 110 Feuerwehrangehörige mit 21 Fahrzeugen im Einsatz. Einsatzleiter und Kommandant Frank Luz von der Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen führte die Maßnahmen, der diensthabende Kreisbrandmeister Ralf Bader unterstütze. Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, Otto Ruppaner kam ebenfalls zur Einsatzstelle und machte sich ein Bild von der Lage. Ruppaner: „Ich bedanke mich ausdrücklich bei den überwiegend ehrenamtlichen Kräften sowie der Einsatzleitung für ihren besonnen und tatkräftigen Einsatz.“
Folgende Feuerwehren und das THW sind mit Spezialgerät und -kräften vor Ort:
- Leinfelden-Echterdingen
- Filderstadt
- Esslingen
- THW Neuhausen auf den Fildern und Baufachberater Ludwigsburg
- Netze BW
- Stadtwerke Leinfelden-Echterdingen
Der Rettungsdienst ist sowohl mit hauptamtlichen als auch ehrenamtlichen Kräften eingebunden, ebenso die Polizei mit mehreren Streifenwagen. Die Pressesprecher Carsten Ruick und Carsten Zander unterstützen bei der Öffentlichkeitsarbeit.