In der Frankenstraße im Stadtteil Leinfelden fanden die ersten Einsatzkräfte einen Dachstuhlbrand mit offenen Flammen in einem Mehrfamilienhaus vor.
Bei der Erkundung stellte sich glücklicherweise heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Einsatzleiter Markus Zimmermann ließ nach der ersten Erkundung einen Löschangriff unter Atemschutz über das Treppenhaus sowie über die Drehleiter vornehmen.
Um parallel auch die andere Dachhälfte zu bekämpfen und zu schützen wurde die Abteilung Echterdingen sowie eine zweite Drehleiter aus Filderstadt nachalarmiert. Aufgrund der Größe des Einsatzes und der Anzahl an Einsatzkräften und Fahrzeugen wurde eine Führungsgruppe mit zwei Einsatzabschnitten gebildet.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde die betroffene Dachhälfte durch die Feuerwehrkräfte unter Atemschutz abgedeckt und die in der Dämmung befindlichen Glutnester abgelöscht. Zur Sicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte auf dem Dach, wurde die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr eingesetzt. Hierfür wurde die Abteilung Musberg nachalarmiert. Die Abteilung Stetten besetzt ein Löschfahrzeug einsatzbereit im Feuerwehrhaus.
Nach mehreren Stunden Arbeit, mit sehr vielen eingesetzten Atemschutztrupps, konnte Feuer aus gemeldet werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Zur Brandursache und Schadenshöhe hat diese Ermittlungen eingeleitet.
Die Feuerwehren aus Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt waren mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Das DRK war zur Sicherung der Einsatzkräfte sowie zur Verpflegung mit rund 18 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Zusätzlich waren die Stadtwerke LE, die EnBW sowie der Leiter des Ordnungsamts vor Ort.
11 Stunden nach der ersten Alarmierung konnten die Einsatzkräfte erschöpft wieder nach Hause gehen.
Carsten Ruick
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
www.FEUERWEHR-LE.de