Feuerwehr LE unterstützt die Erdbebenhilfsaktion für Kroatien

Foto: FFLE; Stadtkommandant Wolfgang Benz (r.) überreicht die Feuerwehrgeräte aus LE an Aichtals Bürgermeister Sebastian Kurz (l.)

Eine Serie von mehreren Erdbeben hat südöstlich von Zagreb seit dem 29. Dezember 2020 zu erheblichen Schäden in der Region Sisak-Moslavina und Leid für die betroffenen Menschen geführt.

Bereits am Neujahrstag machte sich ein Hilfskonvoi auf den Weg ins kroatische Krisengebiet. Nach einem erneuten Beben am 11. Januar d. J. hatte daraufhin Sebastian Kurz, Bürgermeister von Aichtal und aktiver Feuerwehrmann, erneut Kontakt zum Generalkonsul der Republik Kroatien, Ivan Sablić, aufgenommen und Unterstützung angeboten. Hier war schnell klar, dass die Feuerwehren wieder helfen werden! Diesmal werden noch zielgerichteter die örtlichen Feuerwehren unterstützt, die einerseits selbst Betroffene der Erdbeben sind, anderseits aber trotzdem ihrer Aufgaben nachkommen. Das kroatische Konsult hat bei den örtlichen Zivilschutzbehörden eine Abfrage eingeleitet, da diese fokussiert die benötigten Hilfsmaßnahmen direkt vor Ort beurteilen können. Der Generalkonsul Kroatiens, Ivan Sablić, machte sich bereits persönlich ein Bild von der bisherigen Spendensammlung in Aichtal. „Die Ersten vor Ort in Kroatien waren Feuerwehrleute aus Baden-Württemberg“, zeigte sich Sablić sehr dankbar.

Dem erneuten Spendenaufruf des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen (KFVESNT) unter der Schirmherrschaft von Aichtals Bürgermeister, der diese Hilfsaktion zentral koordiniert, sind bereits zahlreiche Feuerwehren aus dem Kreis Esslingen und den umliegenden Landkreisen in den vergangenen Tagen gefolgt und haben funktionstüchtige feuerwehrtechnische Ausrüstung für die Rettungskräfte in Kroatien nach Aichtal angeliefert. Ein Aichtaler Unternehmen hat hierzu unentgeltlich zur zentralen Zwischenlagerung der vielen Hilfsgüter vorübergehend eine große Lagerhalle zur Verfügung gestellt. Am vergangenen Samstag brachte auch ein Team der Feuerwehr LE funktionstüchtige und technisch einwandfreie Einsatzschutzkleidung und Feuerwehrgerätschaften zur Spendensammelstelle. 

Der nächste Hilfstreck wird dann geplant Anfang Februar von Aichtal aus in Richtung Balkan starten. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird auch der KFVESNT voraussichtlich wieder regelmäßig auf seinen Social Media Kanälen über die Etappen des Hilfskonvois berichten. In einem kurzen Videobeitrag findet Ihr auf unserem YouTube Kanal ein von uns mit Bürgermeister Sebastian Kurz geführtes Interview. (Quelle: KFVESNT)

Hilfsgüter für Kroatien