Dehnfugenbrand

Gemeldeter Dachstuhlbrand stellt sich am Einsatzort als Dehnfugenbrand zwischen zwei Wohngebäuden heraus (Schulstraße)

Mit dem Einsatzstichwort "Dachstuhlbrand" wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen am 5. Mai 2020 gegen 17.00 Uhr in die Schulstraße nach Leinfelden, Ortsteil Unteraichen, alarmiert. Am Einsatzort stellten die ersten Kräfte eine Rauchentwicklung in Dachbereich fest. Umgehend ließ Einsatzleiter Wolfgang Benz einen Trupp unter Atemschutz ins Innere des Gebäudes vorgehen und einen weiteren Trupp, ebenfalls unter Atemschutz, über die Drehleiter. 

Parallel wurde das Gebäude vorsorglich geräumt. Im weiteren Einsatzverlauf konnte eine Dehnfuge im Schwelbrand als Ursache des Brands ermittelt werden. Der Dachstuhl selbst brannte glücklicherweise nicht. Die Fuge wurde von zwei Seiten her mit Wasser unter der Zugabe von sogenanntem Netzmittel (geringe Mengen Schaummittel) abgelöscht. Hierfür, und zur weiteren Kontrolle des Löscherfolges, wurden weitere Öffnungen in der Fassade geschaffen.

Diese Maßnahmen zeigten Erfolg und die letzten Einsatzkräfte konnten nach mehrfacher Kontrolle die Einsatzstelle verlassen. Dem raschen und fokussierten Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass eine weitere Brandausbreitung, und somit erheblich höherer Sachschaden, verhindert werden konnte. So beträgt der Gebäudeschaden nach vorläufigen polizeilichen Schätzungen zirka 50.000 Euro. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Die Feuerwehr LE war mit elf Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und acht Personen vor Ort. 

 

Carsten Ruick

Pressesprecher

Freiwillige Feuerwehr

Leinfelden-Echterdingen