Hauptversammlung der Abteilung Stetten

Die jährliche Hauptversammlung der Abteilung Stetten fand dieses Jahr am 9. Februar statt.

In seiner Rede vor geladenen Gästen, sowie den Kameradinnen und Kameraden berichtete Kommandant Matthias Herthneck von insgesamt 72 Einsätzen. Dies sind zwar zwei Einsätze weniger als im Jahr zuvor, stellt aber im langfristigen Vergleich dennoch eine hohe Anzahl dar. Nach wie vor sind es Alarme durch Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder, die einen großen Teil der Einsätze ausmachen. Aber auch Türöffnungen, als Unterstützung für Polizei und Rettungsdienst, nehmen seit Jahren zu. Insgesamt zehn solcher Einsätze hatte die Abteilung Stetten im vergangenen Jahr zu absolvieren.

Das Einsatzjahr begann für die Stettener Wehr bereits in der Silvesternacht mit einem brennenden Container vor der Flüchtlingsunterkunft „Nödinger Hof“. Auch von einem brennenden Weihnachtsbaum in einer Wohnung in der Stangenstraße und dem Brand in einem Badezimmer am Wetteplatz berichtete Kommandant Herthneck.

Erfreulicherweise konnten im vergangenen Jahr zahlreiche Neueintritte verbucht und damit die Mannschaftsstärke der Einsatzabteilung Stetten auf 51 Feuerwehrangehörige erhöht werden.

Ausführlich ging Matthias Herthneck auf die Notwendigkeit einer modernen und bedarfsgerechten räumlichen Unterbringung der Feuerwehr in Stetten ein. Er schilderte den aktuellen Stand der Planungen zum Neubau eines Feuerwehrhauses und ging auf das Engagement ein, welches seitens der Feuerwehrangehörigen zu diesem Thema erbracht wurde.

So hat z. B. der Abteilungsausschuss drei neu errichtete Feuerwehrhäuser in der Umgebung besichtigt, um sich ein Bild von den dortigen baulichen Lösungen zu machen. Seitens der Stadtverwaltung war Oberbürgermeister Roland Klenk zur diesjährigen Hauptversammlung gekommen. Sein Grußwort hatte ebenfalls die Planungen zum Feuerwehrhausneubau in Stetten zum Thema.

Unter dem Stichwort „Beschaffungen“ berichtete Matthias Herthneck unter Anderem von einer neuen Tragkraftspritze, Transportwägen für Material und neuen Dienstanzügen für die Mannschaft.

Patrick Stephan, stellvertretender Kommandant, berichtete von den Ausbildungen des vergangenen Jahres. Die anschauliche Bebilderung seines Berichts gab den Gästen einen detailreichen Einblick in Aufbau und Ablauf der Übungsdienste.

Von den kameradschaftlichen Aktivitäten berichtete der Schriftführer Daniel Ludwig. Alle Führungskräfte wurden einstimmig entlastet.

Bei der anschließenden Wahl zum Kassenprüfer vertrauten die Aktiven Stefan Huber dieses Amt an.

Befördert wurden: Jan-Arne Hirschberger – Feuerwehrmann, Martin Beinschrodt und Hauke Tschach – Oberfeuerwehrmann, Stefan Krauß und Daniel Ludwig – Hauptfeuerwehrmann.

Geehrt wurden: Markus Kurz, Christian Schwindling und Harald Steck für 15 Jahre Feuerwehrdienst, Martin Gaiser und Wolfgang Schwarz für 25 Jahre, Jörg Alber für 30 Jahre, und Helmut Schwarz für 60 Jahre.