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Brandschutztipps für Kinder!






 

Wenn'brennt, ruft man die Feuerwehr.

Die kommt auch immer schnell daher!

 

 




   

 

Die Zeitung meldete:

 

Ein kleiner Junge in Kalifornien alarmierte die Feuerwehr, als seine Mutter an einem Bonbon zu ersticken drohte. Die Eltern hatten seit seinem zweiten Geburtstag regelmäßig mit dem bub geübt, wie er einen Notruf absetzen müsse. Die Mutter wurde gerettet.

 

...durch die schnelle und korrekte Meldung konnte die Feuerwehr schnell eingreifen und den Schaden niedrig halten...

... die Umfrage ergab, dass viele Bürger nicht ohne weiteres sofort angeben konnten, unter welcher Telefonnummer die Feuerwehr jederzeit erreichbar ist. Viele waren sich nicht sicher, welche Angaben sie unbedingt machen müssen.

  




  

Doch besser als Löschen ist

Schaden verhindern.

Und das zu lernen, hilft Funki

den Kindern.

    




 

Die Zeitung meldete:

 

...Fireman Sam, Old Lady und Smokey Bear - bekannte Symbolfiguren, die in Großbritannien, Kanada und USA seit Jahren mit großem Erfolg durch die Feuerwehren als optische Informationsvermittler genutzt werden - haben in der Bundesrepublik einen "Kollegen" bekommen:

 

FUNKI  soll künftig immer dann zum Einsatz kommen, wenn es um Brandschutzerziehung und -aufklärung geht. Die ständig steigenden Brandschäden zwingen dazu, sich intensiver als bisher mit der Verhinderung von Bränden zu beschäftigen.

 

...bei dem Brand im Altenheim kamen zwei Menschen ums Leben, vier erlitten schwere Rauchvergiftungen. Ein Feuerwehrsprecher stellte fest, dass die Pfleger und die Heiminsassen in ihrer Aufregung alles falsch machten, was man nur falsch machen kann.

Bei richtigem Verhalten hätten alle Personen gerettet werden können.

  




 

Feuer tut gut! Es wärmt dich - herrlich!

Doch passt Du nicht auf, wird's schnell "brandgefährlich".

  




 

Die Zeitung meldete:

 

Nach den Feststellungen der Feuerwehr wurde das Feuer verursacht durch Kleidungsstücke, die zu nahe am Kaminfeuer zum Trocknen aufgehängt worden waren. Der Schaden ist beträchtlich.

 

...Es wird vermutet, dass aus dem offenen Kamin, der nicht durch ein Gitter geschützt war, Glut herausrollte. Diese Glut entzündete vor dem Kamin umherliegendes Spielzeug.

  




 

Feuer braucht Luft, nur dann brennt es hell.

Ohne die Luft erlischt es ganz schnell.

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...durch das Schreien ihrer Kinder aufmerksam geworden, rannte die Mutter in die Küche, wo sie einen Kochtopf mit brennendem Inhalt sah. Beherzt griff sie nach einem Deckel und deckte den Topf damit ab. Der Schaden durch Raucheinwirkung bleib gering, die von Nachbarn alarmierte Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen.

 

...als die Tür zum Keller, aus dem die Rauchschwaden drangen, geöffnet wurde, führte die Frischluftzufuhr zu schlagartigem Aufflammen des Schwelbrandes und zu einer Stichflamme, die die Menschen im Treppenhaus in große Gefahr brachte...

  




 

Bricht im Haus ein Feuer aus,

entsteht auch immer gift'ger Rauch.

Den sperrst Du samt dem Feuer ein.

Die Tür muss fest geschlossen sein.

 




 

Die Zeitung meldete:

 

...der Schaden durch diesen Wohnhausbrand ist deswegen so groß geworden, weil die fliehenden Bewohner in ihrer Panik alle Türen offen stehen ließen. Dadurch konnten sich Rauch und Feuer in kurzer Zeit auch in die höher gelegenen Stockwerke ausdehnen. Zwei ältere Personen konnten von der Feuerwehr in buchstäblich letzter Minute aus ihrer Wohnung im fünften Stockwerk gerettet werden.

  




 

Ans Telefon, schnell!

1-1-2 wird gewählt!

Und wenn sich dann

die Feuerwehr meld't,

sagst Du deutlich, wo es brennt.

Leg den Hörer nicht weg,

sondern warte ab,

ob die Feuerwehr noch eine Frage hat.

    




   

Die Zeitung meldete:

 

...ein 4-jähriger Knirps rettete seiner Großmutter das Leben. Er hatte Rauch aus dem Zimmer der Großmutter kommen sehen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Unser Reporter fand heraus, dass der Junge im Rahmen des Feuerwehrprogrammes "Brandschutzerziehung im Kindergarten" richtiges Verhalten im Brandfall gelernt hatte.

 

...die Feuerwehr traf spät an der Brandstelle ein, weil der erste Anrufer in seiner Aufregung undeutlich gesprochen und den Hörer gleich wieder aufgelegt hatte, ehe die Feuerwehr nachfragen konnte. Die Feuerwehr rückte deshalb zunächst in eine andere Straße mit ähnlichem Namen aus. Erst ein zweiter Anrufer gab die Adresse deutlich an und brachte damit die Feuerwehr auf den richtigen Weg.

  




 

O weh,

voll Rauch ist nun das Zimmer!

Hör: Funki sagt, dass Du noch immer

am Boden Luft zum Atem findest.

Den Kopf tief hinunter,

auf allen Vieren

kriech schnell hinaus,

mach zu die Türen!

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...die Gäste, die sich selbst retten konnten, berichteten übereinstimmend, dass sie in dem dichten Rauch nur dadurch, dass sie auf dem Boden krochen, die Notausgänge hatten erkennen können.

 

...der bettlägerige Junge verdankt sein Leben der Tatsache, dass Rauch erst nach oben steigt, bevor er den Raum füllt. So konnte das Kind noch rechtzeitig aus dem Zimmer gerettet werden.

  




 

Lauf schnell aus dem Haus!

Türen zugemacht!

Dann wird auch den Nachbarn

Bescheid gesagt.

Ins Haus zurück darf niemand mehr!

Du wartest vor'm Haus

auf die Feuerwehr.

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...Der Tote ist ein 11-jähriger Junge. Er war unbemerkt in das brennende Haus zurückgerannt, um seinen Computer zu retten.

 

...Bei dem Versuch, noch Wertgegenstände aus der brennenden Wohnung zu retten, verlor eine Hausbewohnerin das Leben. Sie war schon in Sicherheit gewesen...

 

...in seiner Ansprache hob der Bürgermeister hervor, dass die beiden Kinder (6 und 7 Jahre alt) durch ihr umsichtiges Verhalten großen Schaden vom alten Ortskern abgewendet haben. Sie hatten auf dem Schulweg bemerkt, dass aus einem Dachfenster Qualm hervordrang und sofort die Feuerwehr und sämtliche Hausbewohner alarmiert...

    




 

Rauch ist ein Gift!

Man erstickt daran,

wenn man nicht

rechtzeitig fliehen kann.

Und leider ist es schon oft passiert,

dass jemand, der schläft, den Rauch

nicht spürt.

 

Schau: Funki hat den Rauch entdeckt und

gleich die Nachbarn aufgeweckt.

 




 

Die Zeitung meldete:

 

...die Eltern hatten über den Babywächter zwar Geräusche aus dem Kinderzimmer wahr genommen, ihnen aber keine Bedeutung beigemessen. Erst als sie Brandgeruch bemerkten, stellten sie fest, dass es im Kinderzimmer brannte. Das Kleinkind musste mit schwerer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, seine Chancen stehen sehr schlecht.

 

...Der Mann ist warscheinlich mit der brennenden Zigarette in der Hand eingeschlafen; die Obduktion ergab "Tod durch Ersticken"...

 

...rettete in der Nacht zum Montag ein Hund fünf Menschen das Leben. Er hatte den Brandgeruch gespürt und durch Jaulen und Bellen die Familie geweckt. Der brave Hund starb an einer Rauchvergiftung.

 

...die alte Dame hatte vergessen, dass ihr Essen auf dem Herd stand und war eingenickt. Glücklicherweise hatte ihre Tochter erst vor kurzem einen Rauchmelder aufgehängt. Dieser weckte mit seinem eindringlichen Piepen die alte Dame rechtzeitig.

  




 

Im Flur, auf der Treppe ist alles

voll Rauch!

Da kommst Du

nicht mehr heil hinaus!

Drum schließ fest die Tür

und verstopf die Ritzen!

Das Hält den Rauch ab und wird

dich schützen.

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...einige Hotelgäste wurden mit schwerer Rauchvergiftung im Flur aufgefunden. Sie hatten ihre Zimmer verlassen und dann im Rauch die Orientierung verloren. Die Feuerwehr stellte fest, dass die betroffenen Zimmer durch das Brandgeschehen überhaupt nicht berührt worden waren.

 

...Die Feuerwehrleute konnten nur mit Atemschutzgeräten in das Innere des brennenden Schiffes vordringen. Dennoch konnten sie noch nach über zwei Stunden Überlebende aus Kabinen retten.

  




 

Hör auf Funkis guten Rat,

der schon oft geholfen hat:

Bei Feuer darfst Du Dich nie verstecken

im Schrank, unterm Bett oder

in den Ecken!

Geh ans Fenster! Winke!

Bleib dort stehen!

Die Feuerwehr kann Dich dann gut sehen.

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...Bei dem Brand kamen die beiden Kinder der Wohnungsinhaberin ums Leben. Die Feuerwehrleute hatten sich unter schwerem Atemschutz bis ins Kinderzimmer durchgekämpft, wo sie die beiden Kinder erst nach längerem Suchen im Kleiderschrank versteckt fanden. Trotz aller Bemühungen des Notarztes erlagen die Kinder einer Rauchvergiftung.

  




 

Spring nicht aus voller Angst zum Fenster

hinaus,

Du liegst sonst lange im Krankenhaus.

Die Feuerwehr stellt die Leiter an

und rettet Dich, so schnell sie kann.

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...Beim gestrigen Brand in der ...strasse kam ein junges Ehepaar ums Leben. Die beiden sprangen in Panik aus dem Fenster; der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen, die hochschwangere Frau starb im Krankenhaus, auch ihr Kind konnte nicht gerettet werden. Das Tragische an diesen Todelfällen ist, dass für die beiden keine unmittelbare Gefahr bestanden hatte und die Feuerwehr bereits die Leitern am Haus in Stellung brachte...

  




 

Feuer braucht Luft,

auch das Feuer im Grill.

Und wenn mal die Kohle

nicht brennen will,

nimmt man den Blasebald

oder den Föhn -

den Brennspiritus

lässt man im Keller steh'n!

Zu leicht gibt es sonst eine Explosion

und eh man's bedenkt,

brennt die Kleidung schon!

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...die junge Frau hatte ihren Holzkohlegrill mit Hilfe von Brennspiritus schneller zum Brennen bringen wollen. Die Stichflamme erfasste ihren 8-jährigen Sohn, der neben ihr gestanden hatte. Er musste mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden. Es besteht Lebensgefahr.

  




 

Die Kleidung brennt.

Oh, welch ein Schreck!

FUNKI  ruft:

"Halt! Renn bloß nicht weg!

Roll Dich am Boden hin und her!

Dann brennt die Kleidung

bald nicht mehr."

  




 

Die Zeitung meldete:

 

...Die Frau rannte als lebende Fackel in den Garten und schrie um Hilfe. Noch ehe die Nachbarn reagieren konnten, brach sie sterbend zusammen. Sie hatte, wie die Polizei ermittelte, mit Waschbenzin gearbeitet. In einer Arbeitspause hatte sie sich Tee einschenken wollen, der auf einem Stövchen warmgehalten wurde. Das kleine Teelicht setzte ihre mit Benzindämpfen getränkten Kleider in Brand...

 

...gelang es dem Mann, das Kind, das in panischer Angst davonrannte, zu schnappen. Er warf sich mit ihm auf den Boden und erstickte die Flammen durch Hin- und Herrollen. "Das war die einzige Möglichkeit, das Kind zu retten", meinte er später, er habe ja keine Decke oder ähnliches so schnell zur Hand gehabt.

  

   




Quelle:

 

Text und Bildvorlagen:

Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) 

  

Bildergestaltung:

Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen

Abt. Musberg

 

 


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