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Helfen hat viele Gesichter.



Aktuelles Plakat von DRK und Feuerwehr zur Nachwuchsgewinnung.

Mit diesem Aufruf werben die Rettungskräfte von Leinfelden-Echterdingen in den kommenden Wochen um neue Mitglieder. Mit Plakataktionen, Dekorationen in Schaufenstern der örtlichen Geschäfte und bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit Mitmachaktionen für jung und alt am Samstag, 16. Mai, ab 13 Uhr auf dem Festplatz Musberg, wollen die Helfer sich und ihr Aufgaben der Öffentlichkeit präsentieren. Interessierte Frauen und Männer mit Einsatzbereitschaft,  Technikbegeisterung und Freude an Kameradschaft können an diesem Tag das ganze Spektrum der Hilfskräfte in LE sehen - und erleben: sich im Spritzen mit Schläuchen üben, mit Spezialgerät ein Autodach abschneiden, Kinder können sich verschiedenste „Verletzungen“ schminken lassen und vieles mehr. Aus diesem Anlass soll auch eine neue Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr für 10- bis 12-Jährige, die „Peppers“, gegründet werden. 

 

„Ohne die Rettungskräfte geht es nicht,“ betont Oberbürgermeister Roland Klenk, der die Aktion nachhaltig unterstützt: „Wir brauchen engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich für den Dienst am Nächsten einsetzen.“ Doch es könnten mehr Aktive sein: „Was fehlt, ist die Tagespräsenz,“ sagen Stadtkommandant Werner Kuttler von der Freiwilligen Feuerwehr und Ron Wüst, stellvertretender Bereitschaftsleiter des DRK. Nicht jeder kann im Ernstfall, und das heißt im Einsatzfall seinen Arbeitsplatz verlassen und rasch vor Ort sein. Ein Problem, das alle Rettungskräfte bundesweit haben. Gerade auch Menschen, die in LE arbeiten, sollen deshalb angesprochen werden.

Männer - und Frauen, denn Feuerwehr ist längst keine reine Männersache! Bis jetzt finden sich erst acht Feuerwehrfrauen unter den rund 200 Aktiven der vier Abteilungen in den vier Stadtteilen. Wer Feuerwehrmann oder –frau werden möchte, sollte körperlich fit sein. Absolviert werden muss eine zweijährige Grundausbildung (Wochenendkurse), danach sind Spezialausbildungen, etwa in Funk oder Technik, möglich.

Übrigens: das Wort „freiwillig“ stimmt nicht so ganz, denn in Städten unter 100 000 Einwohner gibt es eben nur die Freiwilligen Feuerwehren. Lediglich größere Städte besitzen eine Berufsfeuerwehr, die jedoch oft von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wird.

 

Rund 100 ehrenamtlich Aktive zählt das Deutsche Rote Kreuz von Leinfelden-Echterdingen in seinen drei Gruppen an den Standorten Echterdingen, Leinfelden-Musberg und Stetten. Über Stadt und Kreisgrenzen hinaus unterstützen die Helferinnen und Helfer zudem Steinenbronn, und im Ernstfall auch die Katastropheneinheiten auf Kreis- und Landesebene.

Jugendliche ab 6 Jahren werden im Jugendrotkreuz aufgenommen, 16 Jahre muss man sein, um zu den Aktiven zu gehören. Zuvor müssen diverse Sanitäts- und Grundausbildungen erfolgreich absolviert werden, die komplett bis zu drei Jahre dauern können. Denn die Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen von der Blutspendeaktion über Sanitätsdienste bis zur Bereitschaft bei einer drohenden Notlandung auf dem Flughafen. Die Ehrenamtlichen des DRK rücken zudem bei Brand-/Hilfeleistungseinsätzen der Freiwilligen Feuerwehr zur Absicherung der Feuerwehrleute immer mit aus.


Und hier gibt’s Kontakt.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Sprich uns einfach an oder schreib‘ uns. Unverbindliche Informationen erhältst Du bei den Wehren der Stadteile oder direkt bei der Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen unter: kontakt@feuerwehr-LE.de

 

Keine Angst, wir beißen nicht. Im Gegenteil: Wir freuen uns auf Dich!

 

Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen


Weitere Informationen zur Aktion:




Die Rettungsorganisationen in L.-E. suchen Retter

Artikel aus der Filder-Zeitung vom 05.05.2009

 

Werbekampagne soll Ehrenamtler mobilisieren – Mitmachtag am 16. Mai

 

Leinfelden-Echterdingen. Mit einer groß angelegten Aktion wollen Feuerwehr und Rotes Kreuz (DRK) in L.-E. Werbung für sich selbst machen. Das Ziel ist, neue Ehrenamtler zu mobilisieren – denn die Situation ist kritisch.

 

Von Tim Höhn

 

Mit dem Slogan „Helfen hat viele Gesichter“ werben die Rettungsorganisationen in L.-E. in den kommendenWochen um neue Mitglieder. Uniformierte Schaufenster-puppen in Geschäften, Plakate, Mitmachaktionen – eine Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung hat gemeinsam mit Feuerwehr und DRK ein Konzept entwickelt, um die Probleme in den Griff zu kriegen. Die Stadt unterstützt die Kampagne mit 8000 Euro. „Ohne die Rettungskräfte geht es nicht“, sagt Oberbürgermeister Roland Klenk. „Wir brauchen engagierte Mitbürger, die sich für den Dienst am Nächsten einsetzen.“

 

Wie in der Filder-Zeitung berichtet, fehlt es sowohl beim DRK als auch bei der Freiwilligen Feuerwehr an Ehrenamtlern. „Unsere Schwachstelle ist die Tages-präsenz“, sagt Feuerwehr-Stadtkommandant Werner Kuttler. Abends und nachts sei die Wehr gut besetzt, tagsüber oft nicht – weil viele Feuerwehrleute eben außerhalb von L.-E. arbeiten. Gesucht werden daher speziell Einpendler, die tagsüber in L.-E. sind und im Notfall helfen können. Und Frauen: Denn die sind bislang deutlich unterrepräsentiert. Auf 192 aktive Feuerwehrleute in den vier Stadtteilen kommen lediglich acht Frauen.

 

Ähnlich ist die Situation beim Roten Kreuz mit seinen knapp 100 aktiven Mitgliedern. „Uns geht es mit der Werbeaktion darum, nachhaltig etwas zu tun und die Zukunft zu sichern“, erklärt der stellvertretende Bereitschaftsleiter Ron Wüst.

 

Im Zentrum der Kampagne steht ein Mitmachtag am Samstag, 16. Mai, von 13 Uhr bis zirka 17 Uhr auf dem Musberger Festplatz, bei dem die Helfer sich und ihre Aufgaben vorstellen wollen. „Die Technik soll dabei im Vordergrund stehen“, sagt Kuttler. Heißt: Die Besucher dürfen mit Spezialgeräten Autos aufschneiden, Atemschutzgeräte testen, mit Feuerwehrschläuchen spritzen. Zudem soll eine neue Jugendgruppe der Feuerwehr für Zehn- bis Zwölfjährige, die Peppers, gegründet werden.




Die ehrenamtlichen Retter für den Ernstfall

Artikel aus dem Amtsblatt vom 08.05.2009

 

DRK und Freiwillige Feuerwehr werben um mehr Aktive - Mitmachtag am 16. Mai

 

"Helfen hat viele Gesichter!" Mit diesem Aufruf werben die Rettungskräfte von Leinfelden-Echterdingen in den kommenden Wochen um neue Mitglieder. Mit Plakataktionen, Dekorationen in Schaufenstern der örtlichen Geschäfte und bei einer gemeinsamen Veranstaltung mitMitmachaktionen für Jung und Alt am Samstag, 16. Mai, ab 13 Uhr auf dem Festplatz Musberg, wollen die Helfer sich und ihre Aufgaben der Öffentlichkeit präsentieren. Interessierte Frauen und Männer mit Einsatzbereitschaft, Technikbegeisterung und Freude an Kameradschaft können an diesem Tag das ganze Spektrum der Hilfskräfte in LE sehen - und erleben: sich im Spritzen mit Schläuchen üben, eine Atemschutzmaske tragen, mit Spezialgerät ein Autodach abschneiden, Kinder können sich verschiedenste "Verletzungen" schminken lassen und vieles mehr. Außerdem wird eine neue Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr für 10- bis 12-Jährige, die "Peppers", gegründet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt - und auch für den Shuttleservice: DRK- und Feuerwehrfahrzeuge bringen die Besucher von den vier Gerätehäusern in den einzelnen Stadtteilen zum Festplatz.

 

"Ohne die Rettungskräfte geht es nicht", betont Oberbürgermeister Roland Klenk, der die Aktion nachhaltig unterstützt: "Wir brauchen engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich für den Dienst am Nächsten einsetzen." Doch es könnten mehr Aktive sein. Zwar sind ausreichend Rettungskräfte vorhanden, aber: "Was fehlt, ist die Tagespräsenz", sagen Stadtkommandant Werner Kuttler von der Freiwilligen Feuerwehr und Ron Wüst, stellvertretender Bereitschaftsleiter des DRK. Denn nicht jeder kann im Ernstfall, und das heißt im Einsatzfall seinen Arbeitsplatz verlassen und rasch vor Ort sein. Ein Problem, das alle Rettungskräfte bundesweit haben. Gerade auch Einpendler, die in LE arbeiten, sollen deshalb mit der Aktion angesprochen werden. Männer - und Frauen, denn Feuerwehr ist längst keine reine Männersache! Bis jetzt finden sich erst acht Feuerwehrfrauen unter den 200 Aktiven der vier Abteilungen in den vier Stadtteilen.

 

Wer Feuerwehrmann oder -frau werden möchte, sollte körperlich fit sein. Absolviert werden muss eine zweijährige Grundausbildung (Wochenendkurse), danach sind Spezialausbildungen, etwa in Funk oder Technik, möglich.

 

Übrigens: das Wort "freiwillig" stimmt nicht so ganz, denn in Städten unter 100.000 Einwohner gibt es eben nur die Freiwilligen Feuerwehren. Lediglich größere Städte besitzen eine Berufsfeuerwehr, die jedoch oft von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wird. (www.feuerwehr-le.de)

 

Rund 100 ehrenamtlich Aktive zählt das Deutsche Rote Kreuz von Leinfelden-Echterdingen in seinen drei Gruppen an den Standorten Echterdingen, Leinfelden-Musberg und Stetten. Über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus unterstützen die Helferinnen und Helfer zudem Steinenbronn und im Ernstfall

auch die Katastropheneinheiten auf Kreis- und Landesebene. (www.drk-le.de)

 

Jugendliche ab 6 Jahren werden im Jugendrotkreuz aufgenommen, 16 Jahre muss man sein, um zu den Aktiven zu gehören. Zuvor müssen diverse Sanitäts- und Grundausbildungen erfolgreich absolviert werden, die komplett bis zu drei Jahre dauern können. Denn die Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen von der Blutspendeaktion über Sanitätsdienste bis zur Bereitschaft bei einer drohenden Notlandung auf dem Flughafen. Die Ehrenamtlichen des DRK rücken zudem bei Brand-/Hilfeleistungseinsätzen der Freiwilligen Feuerwehr zur Absicherung der Feuerwehrleute immer mit aus. (gif)




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