+++    Willkommen auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen   +++ Impressum Sitemap Suchen
  http://www.feuerwehr-LE.de/
Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Feuerwehrmuseum Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Altersabteilung Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Jugendfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Abt. Musberg Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Abt. Stetten Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Abt. Echterdingen Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen Abt. Leinfelden

 Über die Feuerwehr

  Aktion Nachwuchs
  Organisation & Technik
  ABC-Zug LE
  Absturzsicherung in LE
  Partner der Feuerwehr LE

 Veröffentlichungen

  Einsätze
  Berichte
    Berichte 2012
    Berichte 2011
    Berichte 2010
    Berichte 2009
    Berichte 2008
    Berichte 2007
    Berichte 2006
    Berichte 2005
    Berichte 2004
    Berichte 2003
    Berichte 2002
    Berichte 2001
    Berichte 2000
    Berichte 1996
    Berichte 1983

 Service & Bürgerinfo

  Willkommen in LE!
  Sondersignal
  Kostensätze
  112, der richtige Notruf
  Brandschutztipps
  Blutspendetermine
  Eichenprozessionsspinner
  Rauchmelder retten Leben
  Links
  Kontakt
  Startseite

 Benutzerbereich

  Portal FF LE (Login)
  Termine Gesamtwehr 2012
  Feuerwehrsport
  Ausbildung in LE




Aus einem beschädigten Fass tritt Säure aus



Foto: FF Leinfelden-Echterdingen

Artikel aus der Filder-Zeitung vom 25.10.2010 (Online-Ausgabe)

 

Leinfelden-Echterdingen. Der Gefahrgutzug aus L.-E. ist für den Filderraum zuständig und hat den Ernstfall geprobt. Von Gabi Ridder

 

Es passiert immer wieder: Am Flughafen tritt an der Kühlanlage Ammoniak aus; in den Hallenbädern von Neuhausen und Bernhausen strömt Chlor in die Luft; in Aich kippt ein Tanklaster um. Für diese und weitere Gefahrgut-Unfälle im Filderraum ist der Gefahrgutzug aus Leinfelden-Echterdingen zuständig. Das Fahrzeug ist mit Spezialpumpen, -schläuchen und Messinstrumenten ausgestattet, und der Umgang damit will gelernt sein. Am Samstag hat die Truppe den Ernstfall geprobt.

 

Um 13 Uhr geht der Alarm in Echterdingen ein. Im Industriegebiet Stetten auf dem Hof der Firma Bloching steht ein Container. Drin sind mehrere Fässer mit Säure. Einer dieser Behälter läuft aus. Fünf Minuten später ist das erste Fahrzeug zur Stelle. Die Feuerwehrleute stülpen sich den Atemschutz über. Eine zweite Gruppe stellt die Chemikalien-Schutzanzüge bereit: Stiefel, Anzug, Handschuhe und Kopfbedeckung. Der Trupp läuft los und entdeckt noch Schlimmeres. Der Container leckt, die Säure fließt bereits in einen Gully. Glücklicherweise liegen die Frachtpapiere bereit.

 

Längst ist das Gelände in einem Radius von 50 Metern gesperrt. Weitere Sonderfahrzeuge sind eingetroffen. Sie versorgen die Einsatzstelle mit Strom, stellen Behälter für die Dekontamination des Angriffstrupps bereit, führen dicke Bücher mit Hinweisen auf Säuren, Laugen, brennbare Flüssigkeiten und chemische Stoffe mit sich. Der Trupp holt Werkzeug, dichtet das Leck am Container und die beiden Gullys ab, misst den Säuregehalt und steigt schließlich in den Container. Die Fässer werden in Behälter umgeladen, die Säure in weitere Behälter umgepumpt. Schließlich werden die Anzüge grob gereinigt, vorsichtig ausgezogen und in Behältern verschlossen.

 

"Werden wir zu einem Brandeinsatz gerufen, sind wir nach zwei Minuten löschbereit. Bei Gefahrgutunfällen ist die Vorlaufzeit viel länger", erläutert Carsten Stierle, der Pressemann der Leinfelden-Echterdinger Feuerwehr. Allein bis die Anzüge angelegt sind und festgestellt ist, was ausläuft, vergehen etliche Minuten. Aber der Schutz der Männer geht vor. Und Stierle ist zufrieden: "Soweit ich beobachten konnte, haben die Einsatzkräfte mit Umsicht gehandelt. Bedächtigkeit ist in diesen Fällen ganz wichtig."

 

Seit etwa 20 Jahren gibt es den Gefahrgutzug in der Stadt. Die zweiwöchige Ausbildung absolvieren die Einsatzkräfte in der Landesfeuerwehrschule. Intern werden sie auch geschult, theoretisch und praktisch. Zweimal im Jahr werden große Übungen angelegt. "Wenn Grundkenntnisse vorhanden sind, tut man sich leichter", sagt Uwe Maier, der Abteilungskommandant aus Stetten.

 

Drei solcher Gefahrgutzüge gibt es im Landkreis Esslingen. In Leinfelden-Echterdingen sind 40 Mann ausgebildet. "Wir haben zwei Einsatzgebiete: kreisweit sämtliche Straßen und die gesamten Industriegebiete. Zwar gibt es vor Ort keine Firmen, die Gefahrgut produzieren, aber damit zu tun haben", sagt Stierle. Zum Beispiel sei um die Ecke der Künstlerbedarf Boesner angesiedelt und somit jede Menge Lack.


Dietmar Flasch, 25.10.2010

 

zur Seite vom Gefahrgutzug LE

 

zu den Bildern der Übung 

Carsten A. Stierle

Pressesprecher

Freiwillige Feuerwehr

Leinfelden-Echterdingen

www.FEUERWEHR-LE.de

 


  Zurück Seitenanfang Vorwärts  

  Copyright © 2004 Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen. © 2005 Design: OK Webdesign. Alle Rechte vorbehalten. Eine Verwendung der Inhalte in anderen
  Publikationen, auch auszugsweise, ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet. Beachten Sie bitte auch unsere rechtlichen Hinweise.