Vollbrand einer Trafostation legt Stromversorgung kurzfristig lahm
Am Dienstag Vormittag, den 02.02.2010, wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen um 08.17 Uhr zu einem Trafobrand in die Herrenwaldstraße in Echterdingen alarmiert. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses.
Einsatzleiter Hartmut Raff ließ umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vorgehen. Der Raum, in dem die Trafostation untergebracht war, wurde mit Schaum geflutet. Durch den Schaum wurde das Feuer erstickt und es kam glücklicherweise zu keiner weiteren Brandausbreitung. 5 Personen mussten kurzfristig aus ihren Wohnungen evakuiert werden, da Brandgase in die Wohnungen eingedrungen waren. Die Bewohner wurden über diese Zeit vom anwesenden DRK betreut. Es kam durch das schnelle und umsichtige Handeln der Feuerwehr zu keinen verletzen Personen. Durch den Brand waren für ca 30 Minuten 18 Trafostationen in Echterdingen abgeschaltet, was zu einem Stromausfall in Teilen Echterdingens führte.
Die betroffene Trafostation versorgte das gesamte Gebäude mit Strom und muss nun überbrückt werden. Laut Polizeiangaben wird ein technischer Defekt als Ursache des Brandes vermutet.
Die Einsatzstelle konnte nach ca. 4 Stunden von den letzten Kräften der Feuerwehr verlassen werden. Im Einsatz waren 8 Fahrzeuge mit 35 Einsatzkräften der Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen, das DRK mit 8 Fahrzeugen und mehrere Streifenwagen der Polizei.
Carsten Ruick
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
www.FEUERWEHR-LE.de
zu den Einsatzbildern:



Kleines Feuer verursacht großen Stromausfall (02.02.2010)

Artikel aus der Filder-Zeitung vom 03.02.2010 (Online-Ausgabe)
Echterdingen. Bei einem Trafobrand in einem Wohnhaus an der Herrenwaldstraße hat es keine Verletzten gegeben. Von Tim Höhn
Kleines Feuer, große Wirkung: Wegen eines Brands in einem Gebäude an der Herrenwaldstraße fiel gestern in weiten Teilen von Echterdingen zirka eine halbe Stunde lang der Strom aus. Ausgebrochen war das Feuer im Untergeschoss eines sechsstöckigen Wohnhauses, verletzt wurde niemand. Laut Polizei liegt der Sachschaden nach einer ersten Schätzung bei 50 000 Euro. Die über dem Keller liegenden Wohnungen wurden offenbar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Wegen der starken Rauchentwicklung musste kurzfristig eine Wohnung geräumt werden. "Die restlichen Bewohner wurden angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, aber evakuieren mussten wir das Gebäude nicht", berichtet Feuerwehrsprecher Carsten Stierle. "Das war zwar ein großer Einsatz, es bestand aber keine Gefahr für Leib und Leben."
Nach ersten Erkenntnissen der Polizeibeamten war die Ursache des Brands ein technischer Defekt. Eine Bewohnerin des Hauses, in dem sich insgesamt 58 Wohnungen befinden, hatte um 8.23 Uhr die Feuerwehr alarmiert und berichtet, dass im Keller ein Trafo explodiert sei. Danach fielen in Echterdingen insgesamt 18 Trafostationen aus, was wiederum den Stromausfall zur Folge hatte.
Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen rückte mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften aus, das Deutsche Rote Kreuz war ebenfalls mit acht Fahrzeugen und 22 Helfern vor Ort. "Die Feuerwehr flutete den Traforaum und konnte somit den Brandherd ersticken", heißt es in einer Pressemitteilung.
Nach rund 30 Minuten hatte die EnBW das Problem mit den Trafostationen wieder im Griff. Lediglich zwei Häuser an der Herrenwaldstraße blieben mehrere Stunden lang ohne Strom.



Leinfelden-Echterdingen: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus (02.02.2010)

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten/der Stuttgarter Zeitung vom 02.02.2010 (Online-Ausgabe)
Leinfelden-Echterdingen: Bei einem Kellerbrand in einem siebenstöckigen Mehrfamilienhaus in Leinfelden-Echterdingen ist am Dienstagmorgen Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro entstanden.
Eine Bewohnerin hatte mitgeteilt, dass im Keller ein Trafo explodiert sei und sich starker Rauch entwickeln würde. Die Freiwillige Feuerwehr von Leinfelden-Echterdingen flutete den Traforaum und konnte somit den Brandherd ersticken. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste kurzfristig eine Wohnung geräumt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Brandursache vermutlich um einen technischen Defekt im Traforaum, der einen Stromausfall für das gesamte Wohnviertel zur Folge hatte. Vertreter der Stromgesellschaft waren kurz nach Brandausbruch vor Ort. Vorsorglich rückte das DRK mit acht Fahrzeugen und 22 Kräften an. Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen war mit acht Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz.



Pressemitteilung Polizei Esslingen 02.02.2010

Leinfelden-Echterdingen, 02.02.2010, 08.15 Uhr, Kellerbrand in Mehrfamilienhausn
Am Dienstagmorgen kam es im Untergeschoss eines 7-stöckigen Gebäudes in
Echterdingen zu einem Brandausbruch. In dem Haus in der Herrenwaldstraße befinden sich insgesamt 58 Wohnungen. Eine Bewohnerin hatte mitgeteilt, dass im Keller ein Trafo explodiert sei und sich starker Rauch entwickeln würde. Die Freiwillige Feuerwehr von Leinfelden-Echterdingen flutete den Traforaum und konnte somit den Brandherd ersticken.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste kurzfristig eine Wohnung geräumt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Brandursache vermutlich um einen technischen Defekt im Traforaum, der Stromausfall für das gesamte Wohnviertel zur Folge hat. Der Sachschaden wird zum jetzigen Zeitpunkt auf zirka 50 000 Euro geschätzt. Vertreter der Stromgesellschaft waren kurz nach Brandausbruch vor Ort. Vorsorglich rückte das DRK mit acht Fahrzeugen und
22 Kräften an. Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen war mit acht
Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz.



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