Flugzeugtriebwerk fängt Feuer (22.01.2010)

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten/der Stuttgarter Zeitung vom 23.01.2010 (Online-Ausgabe)
Stuttgart-Flughafen: Auf dem Flughafen Stuttgart hat am Freitagabend ein Triebwerk eines parkenden Flugzeugs gebrannt. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Pilot bereits beim Start in Bremen Probleme festgestellt. Er flog dennoch und rief nach der Landung in Stuttgart die Techniker. Als diese das Flugzeug untersuchten, brach das Feuer im Triebwerk aus. Die Techniker lösten die bordeigene Löschanlage aus und riefen die Feuerwehr. Der Brand wurde innerhalb weniger Minuten gelöscht. In der Maschine der Fluggesellschaft Contact Air befanden sich zur Zeit des Brandes keine Passagiere mehr. Vier Besatzungsmitglieder und fünf Reinigungskräfte verließen das Flugzeug vom Typ Fokker 100 unbeschadet.



Stichflamme am Triebwerk (22.01.2010)

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 25.01.2010 (Online-Ausgabe)
Brand - Ein Vorfall mit einer Fokker 100 löst einen Großeinsatz der Flughafenfeuerwehr aus.
Auf dem Flughafen Stuttgart hat am Freitagabend das Triebwerk eines parkenden Flugzeugs gebrannt. Wie die Polizei und die Fluggesellschaft Contact Air mitteilten, waren zu dem Zeitpunkt keine Passagiere mehr an Bord der Maschine des Typs Fokker 100.
Das Flugzeug aus Bremen war gegen 21 Uhr in Stuttgart gelandet. Weil der Pilot schon beim Start Probleme mit der Zündung der Triebwerke hatte, rief er nach der Landung die Techniker. Als diese das Flugzeug untersuchten, kam es zu dem Vorfall. Laut dem Geschäftsführer der Fluggesellschaft Contact Air habe der Versuch, die Triebwerke zu zünden, zu einer Verpuffung in Form einer Stichflamme geführt. Zunächst habe die Zündung nicht reagiert, dann sei doch noch ein Funke übergesprungen und habe den eingespritzten Treibstoff entzündet. Während des Flugs habe aber keine Gefahr für die Passagiere geherrscht, versicherte Gärtner. Die Techniker riefen um 21.10 Uhr die Flughafenfeuerwehr. Zehn Minuten später war der Großalarm beendet. Ob das Triebwerk durch die Verpuffung beschädigt wurde, werde nun inspiziert, erklärte Gärtner.
In den vergangenen Monaten hat es in Stuttgart schon zweimal Probleme mit einer Fokker 100 gegeben. Am 14. September war eine Maschine in Stuttgart notgelandet - mit dem damaligen SPD-Chef Franz Müntefering an Bord. Am 20. November kam es zu einer Sicherheitslandung. Aufgrund eines Sensorfehlers war eine Maschine mit Ziel Berlin eine Stunde nach dem Start wieder in Stuttgart gelandet.



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