Vollbrand Vereinsheim des Schwäbischen Albvereins

Vollbrand zerstört Vereinsheim in Leinfelden-Echterdingen
Ein Vollbrand hat am frühen Montag morgen das Vereinsheim des Schwäbischen Albvereins in Leinfelden-Echterdingen OT Stetten total zerstört
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Haus im Vollbrand und konnte nicht betreten werden. Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen war mit allen 4 Abteilungen im Einsatz.
Zu Beginn des Einsatzes wurde ein Zugang zum Gebäude geschaffen sowie ein am Gebäude befindlicher Flüssiggastank gekühlt. Da das Vereinsheim etwas abgelegen steht, waren alle Türen und Fenster einbruchssicher verschlossen und erschwerten so der Feuerwehr ein schnelles Öffnen. Nachdem die Drehleiter die Löscharbeiten von oben unterstütze, konnten erste Löscherfolge erzielt werden. Nach Informationen des Vereines befanden sich noch weitere Gasflaschen im Keller. Hier war ebenfalls eine akute Gefahrenquelle entstanden, da niemand die Ausbreitung des Feuers im Inneren des Gebäudes kannte. Die Gasflaschen konnten jedoch später nach Flutung des Kellers mit Wasser-Schaum-Gemisch heil geborgen werden.
Im Verlauf des Einsatzes fanden sich immer mehr Mitglieder des Albvereins am Einsatzort ein. Die Trauer um das in viel Eigenleistung erstellten Gebäudes war den Leuten anzusehen.
Die Feuerwehr musste noch das einsturzgefährdete Dach abreißen sowie den Schutt vollständig ablöschen.
Der Einsatz war nach mehr als 5 Stunden für die Kameraden beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen war mit 16 Fahrzeugen und 70 Kameraden im Einsatz. Unterstützung bekamen sie vom DRK sowie der Polizei.
Der angerichtete Sachschaden bewegt sich laut Polizeiangaben zwischen 150.000 und 200.000 EURO.
Carsten Ruick
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
www.FEUERWEHR-LE.de
zu den Einsatzbildern:
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Videobericht bei Regio TV



Pressemitteilung Polizei Esslingen 16.11.2009

Leinfelden-Echterdingen, 16.11.2009, 05.20 Uhr, Vereinsheim abgebrannt
Vollständig ausgebrannt ist am frühen Montagmorgen ein Vereinsheim in Stetten. Ein Anwohner hatte das Feuer in dem Albvereinsheim im Gräbleswiesenweg bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehren aus Leinfelden-Echterdingen und der Umgegend rückten mit insgesamt 13 Fahrzeugen und 65 Mann zum Brandort aus. Beim Eintreffen der Wehrmänner stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Da sich in dem Vereinsheim ein Gastank befand, gestalteten sich die Löscharbeiten zudem sehr schwierig. Die Löscharbeiten an dem Vereinsheim dauerten bis etwa 07.00 Uhr. Außerdem sind in der Folge noch umfangreiche Nachlöscharbeiten nötig.
Die Kriminalpolizei Esslingen hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 150 000 bis 200 000 Euro. Verletzt wurde bei dem Brand zum Glück niemand.



Verheerendes Feuer zerstört Albvereinsheim (16.11.2009)

Artikel aus der Filder-Zeitung vom 17.11.2009 (Online-Ausgabe)
Stetten. Die Wanderhütte in Stetten brennt komplett nieder, die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Von Tim Höhn
Traurig läuft Thomas Kattner durch das, was einmal die Gaststätte des Schwäbischen Albvereins in Stetten war. Noch am Sonntag hatte Kattner, der Vorsitzende der Ortsgruppe, in diesem Raum zu Mittag gegessen, gemeinsam mit rund 50 Mitgliedern und Gästen. Sie saßen auf Stühlen um gedeckte Tische, einen Raum weiter befand sich eine vollausgestattete Küche, die Stimmung war gut. "Man kann es sich fast nicht mehr vorstellen", sagt Kattner. Denn nur einen Tag später ist von der Stettener Wanderhütte kaum noch etwas übrig - zerstört von Flammen. Das Dach ist verschwunden, auf dem Boden liegen zerborstene Ziegel, tiefe Risse haben sich in die von Ruß geschwärzten Wände gefressen, Tische und Stühle sind verbrannt, sogar Teile der Kücheneinrichtung sind eingeschmolzen. Von einem wirtschaftlichen Totalschaden spricht die Polizei in solch einem Fall, nach einer ersten Schätzung in Höhe von 300 000 Euro. Verletzt wurde niemand. "Das Feuer muss gewaltig gewesen sein", sagt Kattner und schüttelt ungläubig den Kopf.
Das muss es in der Tat. Am frühen Montagmorgen, um 5.20 Uhr, hatte ein Anwohner aus dem Gräbleswiesenweg den Brand bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Die rückte mit einem Großaufgebot aus, aber zu retten war schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel. "Das Gebäude stand bereits lichterloh in Flammen", heißt es in einer Pressemitteilung, Fünf Stunden dauerte der Einsatz, beteiligt waren alle vier Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr in L.-E., 16 Fahrzeuge, 70 Mann, dazu DRK und Polizei. "Das war enorm schwer und ein nichtalltäglicher Einsatz unter sehr hoher Belastung", berichtet Feuerwehr-Sprecher Carsten Ruick. Gleich mehrere Probleme machten den Helfern zu schaffen. Die Wanderhütte liegt abseits im Wald, Fenster und Türen waren einbruchssicher verschlossen. "Das hat uns den Zugang zum Gebäude erheblich erschwert", erklärt Ruick. Gleich zu Beginn musste zudem ein am Vereinsheim liegender Flüssiggastank gekühlt werden, um noch Schlimmeres zu verhindern, und später stellte sich heraus, dass auch im Keller Gasflaschen lagern - laut Ruick eine durchaus "heikle Situation". Die Feuerwehr flutete das Untergeschoss mit einem Wasser-Schaum-Gemisch, die Flaschen konnten geborgen werden. Erst um 7 Uhr waren die Löscharbeiten beendet, danach begannen die Aufräumarbeiten, die Reste des einsturzgefährdeten Dachs mussten abgerissen werden.
Völlig unklar ist, was zu dem Feuer geführt hat. Brandstiftung war es vermutlich nicht. "Darauf gibt es keinerlei Hinweise", sagt Fritz Mehl, Sprecher der Esslinger Polizeidirektion. Die ersten Ermittlungen hätten ergeben, dass der Brandherd innerhalb des Gebäudes gelegen habe, Aufbruchspuren seien nicht gefunden worden. "Daher deutet vieles auf eine technische Ursache hin, aber sicher ist auch das noch nicht."
Die Nachricht von dem Unglück machte gestern in Stetten schnell die Runde, schon frühmorgens kamen die ersten Vereinsmitglieder zum Gräbleswiesenweg, um sich ein Bild von der Situation zu machen - und waren schockiert. "Wir haben alles verloren", sagt Thomas Kattner. Rund 200 Mitglieder hat die Ortsgruppe, aber nun keine Heimat mehr. "Und das wenige Geld, das wir mit der Gaststätte verdient haben, fällt jetzt auch weg." 1972 hatte der Verein das Wanderheim aufgebaut. "Da steckt viel Arbeit drin", sagt Kattner und fügt, fast trotzig, hinzu: "Wir müssen es wieder aufbauen, irgendwie."



Leinfelden-Echterdingen: Brand im Albvereinsheim in Stetten

Artikel aus Stuttgart Journal.de vom 16.11.2009
Leinfelden-Echterdingen: Brand im Albvereinsheim in Stetten - Vollständig ausgebrannt ist am frühen Montagmorgen gegen 05.20 Uhr ein Vereinsheim in Stetten.
Ein Anwohner hatte das Feuer in dem Albvereinsheim im Gräbleswiesenweg bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehren aus Leinfelden-Echterdingen und der Umgegend rückten mit insgesamt 13 Fahrzeugen und 65 Mann zum Brandort aus. Beim Eintreffen der Wehrmänner stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen.
Da sich in dem Vereinsheim ein Gastank befand, gestalteten sich die Löscharbeiten zudem sehr schwierig. Die Löscharbeiten an dem Vereinsheim dauerten bis etwa 07.00 Uhr. Außerdem sind in der Folge noch umfangreiche Nachlöscharbeiten nötig.
Die Kriminalpolizei Esslingen hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 150.000 bis 200.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Brand zum Glück niemand.



Leinfelden-Echterdingen: Vereinsheim abgebrannt

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten/der Stuttgarter Zeitung vom 16.11.2009 (Online-Ausgabe)
Leinfelden-Echterdingen: Vollständig ausgebrannt ist am frühen Montagmorgen ein Vereinsheim in Stetten. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 150.000 bis 200.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Ein Anwohner hatte das Feuer in dem Albvereinsheim im Gräbleswiesenweg bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehren aus Leinfelden-Echterdingen und der Umgegend rückten mit insgesamt 13 Fahrzeugen und 65 Mann zum Brandort aus. Beim Eintreffen der Wehrmänner stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Da sich in dem Vereinsheim ein Gastank befand, gestalteten sich die Löscharbeiten sehr schwierig und dauerten bis etwa 7 Uhr.
Die Kriminalpolizei Esslingen hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.



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