Trocknerbrand in einem Keller in Leinfelden

Eine brennende Waschmaschine samt Trockner verursachten am Mittag des
04. November einen Alarm für die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen.
Nachdem der erste Trupp in den Brandraum vorgegangen war, konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Es waren zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude. Der Eigentümer hat jedoch sehr vorausschauend gehandelt und vor Verlassen des Gebäudes die Stromversorgung unterbrochen. Weiterhin wurde die Gasversorgung für das Gebäude vorsorglich von den Einsatzkräften unterbrochen. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde der Brandschutt sowie die verbrannten Geräte aus dem Keller geräumt und abgelöscht. Das Gebäude wurde über die gesamte Einsatzdauer mittels Hochdrücklüfter belüftet.
Vermutlich war ein technischer Defekt am Trockner oder der Waschmaschine Auslöser des Brandes. Zur Höhe des entstanden Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Die Feuerwehr LE welche mit 6 Fahrzeugen an der Einsatzstelle war wurde vom DRK LE und der Polizei unterstützt.
zu den Einsatzbildern:
Carsten Ruick
stv. Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen

Pressemitteilung Polizei Esslingen 04.11.2008

Leinfelden-Echterdingen, 04.11.2008, 13.20 Uhr, Feuerwehr im Einsatz
Zu einem Einsatz am Montagmittag wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen gerufen. In der Waschküche eines Einfamilienhauses in der Silcherstraße in Leinfelden kam es aufgrund eines technischen Defekts am Trockner zu starker Rauchentwicklung. Da das Gerät nicht ordnungsgemäß abgeschaltet hatte, überhitzte der Trockner. Als die Hausbesitzerin den Qualm entdeckte, alarmierte sie sofort die Rettungskräfte. Die Wehrmänner holten die Wäsche aus dem Trockner und trugen das Gerät ins Freie. An dem Trockner entstand Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro.

Arbeitsreiche Stunden für die Feuerwehr

Artikel aus der Filder-Zeitung vom 05.11.2008
Vier Einsätze binnen 24 Stunden halten die Brandbekämpfer in Filderstadt und L.-E. auf Trab
Filder. Die Feuerwehren in den beiden Großen Kreisstädten Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt können sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Von Montagabend bis Dienstagmittag wurden sie viermal alarmiert.
Von Christian Milankovic
Den Auftakt hat dabei ein Einsatz am Montagabend im Filderstädter Stadtteil Sielmingen gemacht. Gegen 18.15 Uhr alarmierte ein Anrufer die Feuerwehr. In der Mercedesstraße im Gewerbegebiet hatte er Flammenschein gesehen und umgehend die Feuerwehr gerufen. Die rückte mit einem Löschzug an - und konnte rasch Entwarnung geben. Der vermeintliche Brand entpuppte sich als der Schein der Gasfackel an der Kläranlage in Sielmingen.
Deutlich mehr zu tun hatten die Filderstädter Brandbekämpfer dann am frühen Dienstagmorgen. Um 4.34 Uhr mussten sie zu einem brennenden Schuppen in die Nürtinger Straße in Bernhausen ausrücken. Dort brannte in einem Hinterhof ein etwa acht mal sechs Meter großer Holzschuppen lichterloh. Die Flammen drohten nach Angaben der Feuerwehr auf eine nahe gelegene Scheune überzugreifen. Binnen 15 Minuten bekamen die Einsatzkräfte den Brand in den Griff und verhinderten damit, dass umstehende Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Trotz des raschen Erfolgs wurde es noch eine lange Nacht für die Feuerwehrleute: Die umfangreichen Nachlöscharbeiten an den Glutnestern zogen sich bis gegen 6.15 Uhr hin. Während des Einsatzes war die Nürtinger Straße voll gesperrt.
In dem Schuppen waren Gartengeräte, Gartenmöbel, eine Kreissäge sowie ein Kühlschrank gelagert. Die Flammen richteten nach Polizeiangaben Sachschaden in Höhe von rund 20 000 Euro an. Da die Brandursache nicht geklärt ist, hat das Polizeirevier Filderstadt die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 7 09 13 zu melden.
Am Dienstagvormittag gegen 10.20 Uhr waren die Retter dann in Bonlanden gefragt. Im Staufenweg hatte ein 72-Jähriger an der Dachrinne eines Einfamilienhauses Lötarbeiten erledigt. Dabei entzündete sich Dämmmaterial. Mehrere Holzlatten fingen ebenfalls Feuer. Der Mann versuchte noch, den Brand selbst unter Kontrolle zu bringen, erlitt dabei aber eine leichte Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen rasch, die sich mittlerweile auf 15 Quadratmeter Dachfläche ausgebreitet hatten. Das Dach musste zum Teil abgedeckt werden, um weitere Glutnester ausfindig zu machen. Diese Arbeiten, bei denen auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam, zogen sich bis gegen 12 Uhr am Mittag hin. Auch wenn nicht der komplette Dachstuhl zerstört wurde, so beziffert die Polizei den Sachschaden doch auf rund 20 000 Euro.
Wenige Stunden später mussten die Feuerwehrleute in Leinfelden-Echterdingen ausrücken. In der Waschküche eines Einfamilienhauses im Stadtteil Leinfelden qualmte ein Trockner. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Ursache dafür aus. Das Gerät habe nicht richtig abgeschaltet und daher überhitzt, heißt es in einer Mitteilung der Polizeidirektion Esslingen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr holten die Wäsche aus dem Trockner und trugen das Gerät aus der Waschküche ins Freie.
Vorsorglich wurde auch die Strom- und Gasversorgung des Hauses gekappt. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen an der Einsatzstelle und wurde dort auch vom Deutschen Roten Kreuz unterstützt. Nach Polizeiangaben entstand Schaden in Höhe von 300 Euro.

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