Scheunenvollband in Echterdingen und Brandmeldealarm in Stetten am 23.01.2007

Eine brennende Scheune wurde der Feuerwehr LE um 14.48 Uhr über Funkmeldeempfänger gemeldet.
Die ersten Einsatzkräfte fanden die Scheune im Vollbrand vor. Umgehend wurde die Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet. Mit allen verfügbaren Einsatzkräften aus Echterdingen, Stetten und Leinfelden wurde der Brand von allen 4 Seiten bekämpft. Nach kurzer Zeit wurde festgestellt, dass sich noch brennbare Flüssigkeiten sowie landwirtschaftliche Geräte in der Scheune befanden. In der Spitze waren 5 C-Rohre, 1 B-Rohr sowie der Wasserwerfer der Werkfeuerwehr Roto Frank AG im Einsatz. Einsatzleiter Hartmut Raff entschied sich zur Alarmierung der Werkfeuerwehr um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Als der Einsatz in vollem Gange war, kam ein zweiter Alarm von der Leistelle. Eine Brandmeldeanlage im Seniorenheim Agape in Stetten hatte ausgelöst. Teile der Mannschaft und Fahrzeuge wurden daraufhin kurzfristig aus dem 1. Einsatz herausgelöst. Kurze Zeit später stellte sich der Alarm in Stetten als Fehlalarm, ausgelöst durch Bauarbeiten, heraus.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes in Echterdingen wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera die Glutnester in der Scheune lokalisiert und abgelöscht.
Da die Scheune komplett ausgebrannt war, wurden die Dachbalken und die Wellblechplatten abgetragen und vollständig abgelöscht. Zur Sicherung der Einsatzkräfte wurde noch der Gerätewagen Licht aus Musberg zur Einsatzstelle beordert.
Die letzten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle gegen 18.00 Uhr verlassen.
Insgesamt war die Feuerwehr LE mit allen vier Abteilungen und zehn Fahrzeugen sowie 54 Mann in Einsatz tätig. Unterstützt wurde die Feuerwehr LE vom DRK LE sowie der Polizei Filderstadt.
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Carsten A. Stierle
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
www.feuerwehr-LE.de
