Waldbrandübung 2006 der Feuerwehr LE

Am Samstag, den 30. September war es wieder soweit. Gegen 14 Uhr wurden die ersten Kräfte der Feuerwehr LE zu einem Waldbrand alarmiert. Die Waldbrandübung 2006 hatte begonnen.
Umfangreiche Waldarbeiten zum beseitigen des Borkenkäfers im Wald von LE wurden angenommen (Der Borkenkäfer hatte hier übrigens tatsächlich zugeschlagen, daher war Förster Dieter Lang ausnahmsweise äußerst interessiert daran, dass das Holz in diesem Bereich auch vollständig verbrennt). Dabei riss sich ein Waldarbeiter an einer Baumfällmaschine die Ölleitung ab. Kurz drauf verunglückte das Arbeitsgerät und rutscht in einen Graben. Der Waldarbeiter war mit seinen Beinen unter der Fahrzeugkette eingeklemmt. Unglücklicherweise verursachte seine glimmende Zigarette in Verbindung mit dem ausgelaufenen Öl dann noch einen Waldbrand. Soweit die simulierten Einsatzbedingungen.
Auf der Anfahrt mussten die Kräfte der Feuerwehr LE aber zunächst mehrere umgestürzte Bäume beseitigen. An der Einsatzstelle angekommen hatte die Menschenrettung vorrang vor der Brandbekämpfung. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde der Waldarbeiter rasch gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
Dann wurde mit der Bekämpfung des Waldbrandes begonnen.
Da die Wasservorräte der Löschfahrzeuge für einen Waldbrand zu gering sind, wurde zeitgleich die Wasserversorgung vom Aktivspielplatz zur Einsatzstelle angeordnet. Rund 800 Meter (!) Schlauch mussten verlegt werden sowie 2 TS (Tragkraftspritzen, sprich Pumpen) zwischengeschaltet werden. Eine zeitaufwendige Angelegenheit für die Feuerwehrkräfte.
Nachdem der Borkenkäfer dann vollständig „besiegt“ war wurden nach rund 2 Stunden die Brandstellen endgültig abgelöscht. Nun begannen die fast ebenso umfangreichen Aufräumarbeiten.
Alles in allem zeigte sich Einsatzleiter und Stadtkommandant Werner Kuttler zufrieden mit der Übung. „Er (der Einsatz) hat uns aber auch gezeigt, wie schwierig es ist, im Wald schnell und ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben“.
Die Feuerwehr LE war mit rund 50 Mann und 11 Fahrzeugen im Übungseinsatz, unterstützt vom DRK LE.
Entschuldingen möchten wir uns bei einigen Zuschauern, die durch eine missverständliche Ortsangabe unsere Übung erst nach einem langen Fußmarsch mitverfolgen konnten. Wir werden dies in Zukunft berücksichtigen.
Ein besonderer Dank an Rainer Schäfer und Dieter Lang, die die Übung im Vorfeld organisiert haben.
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Carsten A. Stierle
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
www.feuerwehr-LE.de
