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Einsatz am Flughafen Stuttgart


Vorsorglich wurden am Donnerstagnachmittag zwei 49 und 35 Jahre alte Männer nach einem Arbeitsunfall auf dem Stuttgarter Flughafen mit Rettungsfahrzeugen in ein Krankenhaus gebracht.

 

Nach derzeitigem polizeilichem Ermittlungsstand wurden in einem Technikraum im Terminal 3 Wartungsarbeiten an einer Klimaanlage durchgeführt. Aus bislang ungeklärter Ursache strömte dabei etwa  80 Liter flüssiges Ammoniakgas aus. Zwei Männer, die sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielten bemerkten die ausströmende Flüssigkeit. Es gelang ihnen die undichte Stelle zu finden und das weitere austreten des Ammoniak zu verhindern.

 

Sofort verständigten sie die Feuerwehr, die nur wenig später vor Ort eintraf. Unter Vollschutz streuten die Wehrmänner die Flüssigkeit in dem Raum ab und bliesen das in der Luft befindliche Gas nach außen. Dort wurde es mit einem Wasserstrahl gebunden. In einem Rückhaltebecken wurde das verunreinigte Wasser aufgefangen. Vorsorglich wurde die Zuschauerterrasse während der Arbeiten der Feuerwehr für Besucher gesperrt.

 

Der Flugverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Beamte des Polizeireviers Flughafen haben die polizeilichen Ermittlungen nach der Unfallursache aufgenommen.

(Pressemitteilung der Polizeidirektion Esslingen)

 

Die Feuerwehr LE wurde zunächst mit einem Tanklöschfahrzeug zur Wachbesetzung der Flughafenwache gerufen. Wenig später wurden weitere Kräfte zur Beseitigung des Ammoniak angefordert und eingesetzt. Insgesamt befanden sich 5 Trupps unter Atemschutz, drei davon unter CSA, im Einsatz. Für die Feuerwehr LE war der Einsatz nach rund sechs Stunden zu Ende.

 

Vor Ort waren 8 Fahrzeuge und 41 Mann der Feuerwehr LE sowie die Flughafenfeuerwehr und die US Army Airfield Feuerwehr.

 

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Carsten A. Stierle

Pressesprecher

Freiwillige Feuerwehr

Leinfelden-Echterdingen

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