NECKARTENZLINGEN Am Dienstagmorgen kam es in der Galvanik der Firma Hirschmann in Neckartenzlingen zu einer Bertriebsstörung.
Durch eine chemische Reaktion wurde Chlorgas in kleineren Mengen freigesetzt. 50 Mitarbeiter wurden vorsorglich aus dem betroffenen Werksteil evakuiert. Von der Betriebsfeuerwehr des Unternehmens wurde um 14.10 Uhr der Gerätewagen Messtechnik des Landkreises Esslingen alarmiert.
Die Messungen im Gebäude ergaben Chlorgaswerte über den zulässigen Grenzwerten der Arbeitsplatzbewertung, die Messungen im Freien ergaben Konzentrationen deutlich unter der zulässigen Grenzwerten.
Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich veranlasste die Nachalarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Neckartenzlingen, des Gerätewagens Atemschutz der Feuerwehr Esslingen sowie des Gefahrengutzuges aus Leinfelden-Echterdingen.
Nachdem die Feuerwehr (G-Zug unter CSA) aus einem Behälter zirka 2000 Liter Flüssigkeitsgemisch in einen Lagertank umgepumpt und mit Wasser verdünnt hatte, konnte die Gasfreisetzung gestoppt werden.
Insgesamt waren 48 Feuerwehrangehörige mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Zur Sicherheit wurden von der DRK Bereitschaft Neckartenzlingen und vom Kreisverband Nürtingen Kirchheim siegen Helfer mit drei Fahrzeugen bereitgestellt.
Metzinger Zeitung vom 31.05.02
Fotos zum Einsatz
Carsten A. Stierle
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
www.feuerwehr-LE.de
