Hauptversammlung 2005 der Gesamtwehr

Bericht zur Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen vom 25. Februar in der Festhalle in Stetten

 |

|  | 
|
 |

|  | 
|
 Die oberen Bilder zeigen Kommandant Werner Kuttler mit den für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrten Manfred Emmhart und Jürgen Müller sowie Kreisbrandmeister Dittrich (Die Küsschen verteilte Brigitte Bubser).
Die unteren Bilder zeigen die weiteren geehrten, beförderten und neu aufgenommenen Kameradinnen und Kameraden. Vielen Dank an Frau Ridder für die beiden letzten Bilder.
|


Die anwesenden Personen erfahren Sie über diesen link:
Tagesordnung:
- Begrüßung
- Berichte
- Entlastungen und Grußworte
- Wahl des Kassenprüfers
- Übernahme von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in die akrive Wehr
- Beförderungen und Ehrungen
- Verschiedenes
Im Bericht des Kommandanten Werner Kuttler wurde einerseits ein kurzer Überblick über die Einsätze des vergangenen Dienstjahres gegeben, andererseits auch einige dieser Einsätze näher beleuchtet. So reichte das Spektrum von der technischen Hilfeleistung, bei denen Öl aus zwei Brunnen des Stadtgebietes entfernt werden musste, welches von Vandalen hineingeschüttet wurde, über den Großbrand an der Sonnenhalde in Musberg bis hin zum Wohnungsbrand im Leinfeldener Bussardweg, welche den traurigen Abschluss des Dienstjahres darstellte. Insgesamt wurden die zwischenzeitlich 286 Feuerwehrangehörigen zu 292 Einsätzen gerufen. Das vergangene Jahr zeigte aber auch, dass die Zusammenarbeit bei anderen Organisationen einwandfrei funktioniert.
Aber nicht nur einsatztechnische Dinge standen bei Werner Kuttler auf der Tagesordnung. So wurde, bei der aktuellen Finanzlage natürlich auch kurz über die Aktivitäten der seitens Feuerwehr ins Leben gerufenen Strukturkommission berichtet. Das Ziel hierbei ist, Einsparpotential zu erarbeiten, ohne dass dies auf die „Schlagfähigkeit“ der Feuerwehr LE einen negativen Effekt hat. Hierbei ist ein ganz entscheidender Punkt, dass trotz des Verschmelzens der einzelnen Abteilungen zu einer Einheit, dennoch 4 unabhängige und freiwillige Abteilungen dahinter stehen. Feuerwehr gibt es eben nicht kostenlos, aber kostenoptimiert, so Kommandant Kuttler.
Ferner berichtete er auch noch über einige Neuerungen innerhalb der Feuerwehr LE. So wurde im Jahr 2004 auch ein Pressesprecher ins Leben gerufen. Dieses Amt wird vom Carsten A. Stierle betreut. Natürlich wird sich die Feuerwehr im Jahr 2005 auch am Bürgerfest beteiligen, welches ja im Zeichen 30 Jahre LE stehen wird.
Seitens des Schriftführers wurde über einige übungstechnische Dinge berichtet. So konnten die Atemschutzgeräteträger im vergangenen Jahr wieder einmal unter realen Bedingungen im Brandübungscontainer ihr Können unter Beweiß stellen. Diese Art des Übens ist eine sehr wichtige, wenn auch nicht kostenlose Ergänzung der laufenden Fortbildung. Daher wurde hier auch noch einmal der Stadt gedankt, dass diese Mittel zur Verfügung gestellt wurden. Zudem berichtete Uwe Maier auch noch einmal über die Hauptübung, welche gleichzeitig die Premiere für die neu installierte Führungsgruppe der Feuerwehr LE darstellte. Am Ende seines Berichtes gab der Schriftführer noch einen kleinen Einblick in die Aktivitäten des Gesamtausschusses.
Dem Kassier konnte zum einen seinem kurzen und prägnanten Bericht entnommen werden, dass er die Kasse voll im Griff hat. Dies wurde Ekkehard Single dann auch noch einem von den Kassenprüfern bestätigt. Daher war eine Entlastung des Kassiert auch eher Formsache.
Auch vom Spielmannszug gab es einiges zu berichten. So ist der Spielmannszug weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und beliebt. Das geht soweit, dass sie bei einigen Veranstaltungen fast auf den Händen getragen werden. Folgte man dem Bericht von Brigitte Bubser und den darin erwähnten Übungszeiten, so ist dies auch nicht verwunderlich. Gibt es doch Kameradinnen und Kameraden, die teilweise bis zu 100mal im Jahr entweder selbst üben oder als Ausbilder innerhalb der eigenen Reihen tätig sind. Dieses Engagement, was der Spielmannszug in den letzten Jahren hier an den Tag legt, trägt die verdienten Früchte. Hier dankte die Stabführerin auch noch einmal ihrem Vater Karl Bubser, der dies in seiner aktiven Zeit ins Leben gerufen hat und seiner Tochter noch heute mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber auch Ihre Stellvertreterin vergaß sie bei Ihrer Danksagung nicht, denn die ist auch immer dann zur Stelle, wenn Brigitte selber mal nicht aktiv sein kann.
Aber auch der Nachwuchs der Feuerwehr hatte einiges zu berichten. Hier wurden natürlich Themen wie Zeltlager, Kartfahren und noch vieles mehr näher betrachtet. Aber auch feuerwehrtechnisch ist die Jugend äußerst fit. Dies können auch die Abteilungen berichten, die im vergangenen Jahr 9 Kameraden in den Dienst der aktiven Wehr übernommen haben. Zum Abschluss der Berichte unserer Jugend wurde dann auch noch der scheidende Jugendwart Roland Hammel von seinen Mädels gebührend in die Freiheit entlassen. In seine Fußstapfen wird nun sein bisheriger Stellvertreter Steffan Schenk steigen.
Auch aus der Abteilung ohne Nachwuchssorgen, wie Helmut Kehrer seine Altersabteilung gerne nennt, gab es einiges zu berichten. Er ist sichtbar stolz darauf, dass auch wenn nicht so viele Treffen und Aktivitäten auf dem Programm stehen, diese aber fast immer fast vollzählig wahrgenommen werden.
Im Anschluss an die ganzen Berichte wurde von Oliver Krenz und Klaus Ringler auch noch der neue Internetauftritt der Feuerwehr LE vorgestellt. Aber anstelle vieler Worte, einfach anschauen: www.feuerwehr-LE.de.
Nach dem nun über alle Aktivitäten des vergangenen Dienstjahres berichtet wurde, lag es jetzt an OB Klenk die Führungsmannschaft zu entlasten. Diese Aufgabe übernahm er sichtlich gerne, vor allem weil geschlossen und einstimmig entlastet werden konnte. Er nutzte diese Chance auch noch für einige Grußworte. So startete er mit einem Zitat des Kommandanten aus seiner vorgegangenen Rede: “Es läuft und manchmal knackt es auch“. „Das ist gut so, da ist Dynamik drin“, kommentierte er diese Aussage. Hierbei unterstrich Roland Klenk auch noch einmal die Aktivitäten innerhalb der Strukturkommission, die aus seiner Sicht Vorbildcharakter haben. Dies wurde auch bei der Präsentation der Ergebnisse vor dem Gemeinderat deutlich welche sehr erfolgreich und überzeugend ablief. Auch er untermauerte noch einmal die Stellungnahme von Werner Kuttler, dass Sparen nötig ist, die Einsatzfähigkeit darunter aber nicht leiden dürfe. Daher sehe er auch der Inbetriebnahme der RW2 am 08. April gerne entgegen, denn dies ist wieder ein weiterer Schritt diese Einsatzfähigkeit zu erhalten. Zudem konnten auch die dringend nötigen Aktivitäten für eine Verbesserung der Situation im Gerätehaus in Stetten gestartet werden, so dass man hoffentlich im Jahr 2006 an die Umsetzung denken kann. Er räumte auch ein, dass dies nur eine Minimallösung ist. Aber auch bezüglich der Beschaffung eines LF16 für Echterdingen sind Aktivitäten am laufen. Dies ist für die beteiligten Kameraden eine interessante Aufgabe, werden doch hier 2 Fahrzeuge zu einem zusammengefasst, um laufende Kosten zu senken.
Nach alle dem, hatte der Stadtkommandant dann noch die ehrenvolle Aufgabe die Beförderungen und Ehrungen durchzuführen.
So konnte er in diesem Jahr neben den Kameraden Hartmut Raff, Thomas Weber, Uli Bott und Uwe Maier auch noch Brigitte Bubser und Andreas Benedikt zum Brandmeister befördern. Dies war möglich geworden, weil es im Jahr 2004 für einige Mitglieder des Spielmannszuges eine „Grundausbildung light“ gab, welche für Beförderungen bei den Spielleuten notwendig ist. Bei den Ehrungen hat dann der Einsatz im DaimlerChrysler Werk in Mettingen etwas zu Verzögerung geführt. Das Feuerwehrabzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, welches Manfred Emmhart und Jürgen Müller verliehen wurde, befand sich noch im Auto des Kreisbrandmeisters Dittrich, der mit etwas Verspätung noch eintraf. Bei den Kameraden der Einsatzabteilung wurden dann noch Armin Kehrer, Wolfgang Kehrer, Klaus Roth, Jörg Stäbler und Norbert Wenninger für 25 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehrkreuz in Silber geehrt.
Aber auch bei den Spielleuten gab es was zu ehren, so wurde Barbara Stäbler für 20 und Jürgen Krause für 30 Jahre aktiven Dienst im der Feuerwehrmusik geehrt.
Zum Abschluss der Versammlung gab Stadtkommandant Kuttler auch noch einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2005, welches mit Aktivitäten wie Radtour nach Voghera, Mitarbeit beim Bürgerfest, etc. wieder ein ereignisreiches Jahr werden wird und schloss damit, dass alle wieder gesund und munter von den Einsätzen zurück kommen mögen.
Uwe Maier
Schriftführer
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
Carsten A. Stierle
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen
